Die Geschichte der “Drei Schuster Hütte” reicht bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück, als in den Jahren 1911 bis 1913 Johann Kerschbaumer und Gottfried Eisendle aus Innichen eine erste, sehr einfache Holzhütte im Innerfeldtal errichteten. Diese Hütte wurde im Jahr 1923 durch einen Brand vollständig zerstört. Bereits ein Jahr später errichtete der Sohn Kerschbaumers einen zweistöckigen Mauerbau, der neben den Wirtschaftsräumen mehrere Schlafräume aufwies.

In den 30er Jahren schließlich wechselte die Hütte mehrmals den Besitzer. Zunächst erwirbt die Hütte ein Dr. Gasser aus Brixen, 1934 geht die Hütte in den Besitz des “Ente per le Tre Venezie” über, einer Einrichtung, die das Haus zu einem Ferienheim umfunktioniert. Die AVS-Sektion “Drei Zinnen” läßt das in schlechtem Bauzustand stehende Haus abbrechen und errichtet etwas höher ein neues, der Landschaft angepaßtes Schutzhaus, das 1975 feierlich eröffnet und für den Touristenverkehr freigegeben wird.

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